Ratenparität – Pro & Contra

Viele Hoteliers vergessen allzu oft auch das „Drumherum“ zu berücksichtigen. Zwar stellt die eigene Buchungsmaschine auf der Hotel-Website immer noch den attraktivsten Kanal dar, aber es wäre verkehrt, die Kosten für Software-Lizenz, Website, Hosting, Handling der Buchungen, Firewalls und Updates bis hin zur Hardware gänzlich unberücksichtigt zu lassen. Zudem sollte man den für die meisten Hotels sehr wichtigen Marketingaspekt nicht vernachlässigen. Es wäre vermessen zu behaupten, eine Hotel-Website könne die gleiche Erreichbarkeit erzielen, wie Booking oder Expedia. Beide investieren extrem viel Geld in Suchmaschinenmarketing (SEM) und Optimierung der Websiten. Auch wird das Buchungsverhalten der Online-Bucher genau analysiert und Aktionen ergriffen, von denen auch Hoteliers profitieren, sofern sie diese Vertriebskanäle richtig nutzen. Wir behaupten nicht, dass alle möglichen Deals und Sonderangebote bei den Portalen genutzt werden sollten, es ist aber sinnvoll, eine logische Vertriebsstruktur zu haben und die Vertriebskanäle als Partner zu sehen. Es geht für beide Seiten um eine Win-Win-Situation. Auf der einen Seite sind die Portale nichts ohne Hotels, auf der anderen Seite muss man sehen, dass die Online-Vertriebskanäle immer populärer bei potentiellen Gästen werden – es geht also nicht mehr ohne. Wir brechen eine Lanze für die Online-Kanäle und sind bemüht, unseren Kunden den richtigen Umgang und eine profitable Struktur im elektronischen Vertrieb beizubringen.

TopGahn referiert zu diesem Thema auf der diesjährigen ITB in Berlin (am HQrevenue Stand Halle 10.1 # 114 am 7. März um 10:00 Uhr).